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Die Saarländische Pflegegesellschaft vertritt im Saarland alle stationären und teilstationären Altenhilfeeinrichtungen, alle ambulanten Dienste der Wohlfahrtsverbände (Sozialstationen) sowie mehr als 90 Prozent der privat-gewerblichen Pflegedienste. Insgesamt betreuen die 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rund 250 Einrichtungen an die 20.000 Menschen im Saarland. Mehr über die Pflegesellschaft...
Aktuelle Themen und Arbeitsschwerpunkte
Projekt "PiSaar"
Das Projekt in Kürze
Die Saarländische Pflegegesellschaft hat sich mit der Beauftragung dieses Projektes dafür entschieden, die Wirklichkeit der Pflegepraxis in den Einrichtungen der stationären Altenhilfe abzubilden, damit perspektivisch die Personalplanung an dem tatsächlich bestehendem Pflege- und Hilfebedarf bemessen werden kann.
Um mit statistischen Methoden diejenigen Kriterien herauszufinden, die zur sinnvollen Erklärung der gegenwärtigen Verteilung des Zeiteinsatzes der Pflegekräfte tatsächlich relevant sind, werden in diesem Forschungsprojekt dreierlei Daten erhoben:
1. Bewohnerbezogene Merkmale und Risikokonstellationen
2. Organisationsbezogene Merkmale
3. Zeiteinsatz/Bewohner/Tag
Neben einer beschreibenden Darstellung der Situation der Einrichtung/des Landes kann aus der Kombination dieser Variablen ein Modell entwickelt werden, das den relativen Zeitbedarf erklärt. Um valide Aussagen treffen zu können, ist es wichtig, dass alle Kombinationsmöglichkeiten der Kriterien getestet werden können. Lesen Sie mehr zu diesem Thema...
Altenpflegeausbildung: SPG begrüßt Umlagefinanzierung
Die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) begrüßt die Umstellung der Finanzierung der Ausbildungsvergütung der Altenpflegeausbildung auf ein Umlagesystem. Die entsprechende Rechtsverordnung wurde am 01.12.2011 im Amtsblatt des Saarlandes veröffentlicht. Der Ausbildungsrekord für das Schuljahr 2011 / 2012 mit über 350 Auszubildenden wird auch auf den angekündigten Umstieg auf die Umlagefinanzierung zurückgeführt.
Die SPG ist als "Zuständige Stelle zur Durchführung des Kostenausgleiches in der Altenpflege- und Altenpflegehilfeausbildung (ZSA)" benannt. Die Rechtsaufsicht wird durch das Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz ausgeübt.
SPG beobachtet die Diskussion zum „Pflege -TÜV“ kritisch
Die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) beobachtet die aktuelle bundesweite Diskussion zum „Pflege -TÜV“ kritisch. Vorsitzender Harald Kilian macht auf den Zusammenhang zwischen geforderten Standards und dem Personalbedarf aufmerksam. „Ein höherer Personalbedarf bedeutet automatisch auch höhere Pflegesätze“, sagt Kilian. In den Verhandlungen in Berlin spiele diese Frage offensichtlich nur eine untergeordnete Rolle. Grundsätzlich seien die Einrichtungen immer an einer personellen Verbesserung interessiert, doch dies sei nicht zum Nulltarif zu haben. Lesen Sie mehr zu diesem Thema...
Verbesserung der Personalausstattung in saarländischen Pflegeheimen
Die Saarländische Pflegegesellschaft drängt auf mehr Pflegepersonal in den stationären Pflegeeinrichtungen und forderte in den aktuell abgeschlossenen Verhandlungen eine Verbesserung der Mindespersonalausstattung von 16,1%. Vor dem Hintergrund der schwierigen finanziellen Situation der Landkreise, die einen erheblichen Anteil der Kosten für die Pflege aufbringen müssen, konnte am 09. August 2010 nach langwierigen Verhandlungen eine Verbesserung der Mindestpersonalausstattung um durchschnittlich 5% vereinbart werden. Lesen Sie mehr zu diesem Thema...
Fachkräftebedarf in der Altenpflege
Der Arbeitsmarkt für qualifizierte Pflegefachkräfte wird langsam eng. Aktuelle Berechnungen der Saarländischen Pflegegesellschaft haben ergeben, dass bei gleichbleibenden Ausbildungskapazitäten aufgrund des prognostizierten Anstiegs der Pflegebedürftigkeit und steigender Anforderungen an die professionell Pflegenden 2015 ein Fehlbedarf von 585 Fachkräften ensteht und 2020 ein Fehlbedarf von über 1.000 Fachkräften. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich die Saarländische Pflegegesellschaft intensiv mit den Anforderungen an eine moderne Altenpflegeausbildung. Zur Erhöhung der Ausbildungsbereitschaft hat die Pflegegesellschaft vom Landesgesetzgeber die Einführung einer Ausbildungsumlage gefordert. Lesen Sie mehr zu diesem Thema...