Saarländische Pflegegesellschaft e.V.

Dachverband für ambulante und stationäre Einrichtungen der Pflege


Stationäre Sachleistungsbeträge erhöhen

03. Juni 2014: In einem offenen Brief hat die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) die Bundestagsabgeordneten aus dem Saarland aufgefordert, bei den parlamentarischen Beratungen zur Reform der Pflegeversicherung für eine deutliche Erhöhung der stationären Sachleistungsbeträge einzutreten.

Während im Ambulanten Bereich durch die bisher erfolgten sowie aktuell geplanten Leistungsverbesserungen die inflationsbedingte Kostensteigerung annähernd aufgefangen würde, sei der Stationäre Bereich weit davon entfernt, schreibt der Vorsitzende der SPG, Harald Kilian. Pflegebedürftige Menschen in Stationären Pflegeeinrichtungen würden so massiv benachteiligt.

Die Leistungspauschalen in der Vollstationären Pflege in den Pflegestufen I und II seien seit dem Inkrafttreten der zweiten Stufe der Pflegeversicherung zum 1. Juli 1996 niemals angehoben worden. Kilian schreibt weiter: „Unter Zugrundelegung einer jährlichen Preissteigerungsrate von durchschnittlich zwei Prozent bedeutet diese nicht erfolgte Dynamisierung faktisch einen Wertverlust der Pflegeversicherung von rund 36 Prozent.“  Dies würde durch die nunmehr geplante Anhebung der Sachleistungspauschalen um vier Prozent nicht annähernd ausgeglichen werden. Damit könne in  keinster Weise eine Verbesserung gegenüber der Ausgangslage zum Zeitpunkt der Einführung der Pflegeversicherung erreicht werden.

Die Pflegegesellschaft bittet die Abgeordneten, sich auch für diejenigen pflegebedürftigen Menschen einzusetzen, die in einer Pflegeeinrichtung leben.

Sie finden Sie den offenen Brief im Wortlaut unter Stellungnahmen.

Zurück

 


Copyright © 2017 Saarländische Pflegegesellschaft e.V. Alle Rechte vorbehalten. Impressum und rechtliche Hinweise